Oh ! Champs-Elysées…

2013 feierte man den 50. Geburtstag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages, auch bekannt unter dem Namen Elysée-Vertrag. Einer, der einen Großteil dieser Zeit als aufmerksamer Beobachter der diversen Fort-und Rückschritte verfolgt hat, ist der in Deutschland lebende französische Chansonsänger Jean-Claude Séférian.

Anlässlich dieser „goldenen Hochzeit“ widmet er sich in seinem neuen Programm den deutsch-französischen Beziehungen. Dabei soll jedoch der ursprüngliche Gedanke der beiden Impulsgeber de Gaulle und Adenauer, mit dieser Freundschaft Europa zu stärken, nicht zu kurz kommen. Hier einige Titel: „Douce France“, „D’Allemagne“, „Göttingen“, „Ganz Paris träumt von der Liebe“, „Die deutsch-französische Leidenschaft“…

Aznamour – Hommage à Charles Aznavour.

Seit das Chanson existiert, wurde darin die Liebe besungen und eine unübersehbare Anzahl von Meisterwerken zu diesem Thema hervorgebracht. Bei den lebenden Chansonpoeten gibt es aber eine nicht unerhebliche Anzahl, die offen zugibt, dass sie in Aznavour ihr größtes Vorbild in Sachen Liebeslyrik sieht.
Auch wenn Jean-Claude Séférians Stimme immer wieder mit dem Timbre von Aznavour verglichen wird, geht es Séférian nicht darum, sein Kindheitsidol zu imitieren. Dazu ist er zu sehr eigenständiger Künstler, der jeder Interpretation immer einen persönlichen Stempel aufdrückt. Ebenso wird mit der musikalischen Ergänzung durch den Ausnahmesaxofonisten Jan Klare eine andere Note in die teils weltbekannten Chansons gebracht, die damit zu einem spannenden Erlebnis werden.

Ne me quitte pas – Séférian singt Jacques Brel.

Nachdem sich Jean-Claude Séférian schon in ganz Frankreich und Deutschland als Interpret von Jacques Brel einen Namen gemacht hat, u.a. auf dem größten Brel-Festival Frankreichs und auf dem Schleswig-Hostein-Musikfestival, führt er in seiner neuen Revue das Publikum durch das Leben dieses exzentrischen Flamen und zeichnet die Stationen einer turbulenten und außergewöhnlichen Karriere eindrucksvoll nach. Biographisches sowie Übersetzungen von Liedpassagen werden als Monologe eines imaginären Brels inszeniert.
Gewohnt stimmgewaltig gelingt es J.-Cl. Séférian, sowohl die tragischen als auch humoristischen Seiten jenes Mannes zu beleuchten, der immer noch als unerreichbarer Stern des französischen Chansons gilt.

La crème de la crème

Mit diesem Programm hat Jean-Claude Séférian eine Auswahl seiner persönlichen Lieblingslieder zusammengestellt, zu denen natürlich auch unvergessene Höhepunkte der Chansongeschichte gehören.
„Jean-Claude Séférian ist wie guter Wein, er wird mit zunehmendem Alter immer besser“ (Westfälische Nachrichten)
Lassen Sie vor Ihren Augen und Ohren die Erfolge von Aznavour, Brel, Bécaud, Piaf, Trenet, Vian und ganz besonders Brassens, mit dessen Chansons seine Karriere begann. Erleben Sie dabei die durch über 25 Jahre Bühnenerfahrung gereifte Künstlerpersönlichkeit von Jean-Claude Séférian, der jeder Interpretation seine eigene Note gibt und dessen eigene Chansons, mit denen er in Frankreich den größten Erfolg hat, natürlich nicht fehlen dürfen.

Voyages, voyages

Zu seinem 30-jährigen Bühnenjubiläum hält Jean-Claude Séférian einen musikalischen Rückblick auf Konzerte in den verschiedensten Ecken dieser Erde, wenn er unter dem Titel „Voyages, voyages“ zu einem Chansonabend „von fremden Ländern und Menschen“ einlädt. Seine musikalische Tour ist ebenso durchdrungen von ernsten, melancholischen wie auch witzigen Blicken auf die verschiedenen Länder. Bekannte Chansons von Aznavour, Brel, Trenet oder Moustaki wechseln sich mit Liedern von Séférian ab, der durch seine launigen Moderationen hilft, Sprachbarrieren zu überwinden.

Milords! Hommage à Edith Piaf.

„Es hat nie vorher eine Edith Piaf gegeben, und es wird nie wieder eine geben.“ Dieses Urteil von Jean Cocteau hat auch zu ihrem 100.Geburtstag 2015 seine Gültigkeit. Die Anziehungskraft, die die Sängerin mit der unvergleichlichen Stimme auf Männer ausübte, war legendär. Ihren „Milords“ ist die Hommage des in Deutschland einzigartigen französischen Chansonsängers Jean-Claude Séférian mit seiner Pianistin Christiane Rieger-Séférian gewidmet. Sie entführen gemeinsam in die Welt der Meteoriten, die Edith Piaf umkreisten: Männer, die ihr Lieder zu Füssen legten (Charles Aznavour, Georges Moustaki) die sie unsterblich machten (Norbert Glanzberg), Männer, deren Karriere sie förderte (Gilbert Bécaud, Yves Montand) und Männer, die sie verschmähte (Léo Ferré).

Souvenirs de Noël

Der renommierte französische Chanson-Sänger Jean-Claude Séférian hat mit seiner Tochter, der Jazzsängerin Marie Séférian, dem polnischen Akkordeon-Virtuosen Piotr Rangno und seiner Frau, der Pianistin Christiane Rieger-Séférian ein Weihnachtsprogramm zusammengestellt, das Brücken schlägt von vertrauten deutschen Weihnachtsliedern über klassische Werke von Mozart und Tschaikowski zu Folklore aus Osteuropa, zu amerikanischen Christmas-Songs, die mittlerweile selbst zu Klassikern geworden sind und nicht zuletzt Chansons (von Edith Piaf, Jacques Brel, Georges Moustaki…), die sich, typisch für diese Gattung, liebevoll – kritisch mit dem Fest der Feste auseinandersetzen.